Ein Mitglied des Helfervereines bat uns seinen Minibagger aus dem Garten zu heben da der Motor defekt sei.

Da der Minibagger zu weit von der Straße entfernt stand mussten wir erst den Bagger mit der Seilwinde des GKW I einmal Quer durch den Garten ziehen um ihn mit dem Kran zu erreichen.

Danach konnten wir ihn mit dem Kran von unserem Kipper sicher aus dem Garten heben.

140427 offene tuerVorstellen und vormachen

 

Anlässlich der in der Nachbarschaft stattfindende Gewerbschau nutzten wir die Gelegenheit die Möglichkeiten des THW Steinau vorzustellen.

 

Praktische Vorführungen zu jeder vollen Stunde standen auf dem Programm.

Zum Einen schnitten David und Andrea mit dem Plasmaschneidgerät das THW-Logo aus einem ausgemusterten Altkleidersammelbehälter.

 

Zum Andern  bauten wir unseren "Flaschenöffener".

Zutaten hierfür:

4 Hebekissen

4 Colaflaschen

2 Bohlen

und natürlich ein VW-Bus.

 

Als Abschluß gab es eine Bergungsvorführung.

Die verletzte Person war nur durch einen versperrten, sehr engen Rohrzugang erreichbar.

 

 

 

 

 



20140328 NachtuebungVermisste Person in Steinau

 

"Mein Mann kam heute abend nach Feierabend nicht nach Hause", so die Meldung die zu unserem Einsatz führte. Da die Zuverlässigkeit des Mannes nicht in Frage zu stellen ist, mußten wir von einer ernsten Lage ausgehen.

 

Der letzte Arbeitsauftrag war auf dem Gelände am Adolf Bell Weg, was also folglich unser Ziel nach der Alarmierung wird.

 

Am Einsatzort eingetroffen, werden Suchteams gebildet die umgehend auf dem Gelände ausschwärmen. Kurze Zeit später kommt die Meldung: "Verletzte Person unter Baumstämmen eingeklemmt!"

 

Jetzt sind Muskeln und Köpfchen gefragt. Die vermisste Person ist unter einen instabilen Holzhaufen eingeklemmt. Bewusstlos aber zum Glück ohne blutende Verletzungen. Nachdem er jedoch stundenlang bei kühler Witterung im Freien gelegen hat, ist sein Leben bedroht. Jetzt also ist Schnelligkeit und die Anforderung unserer Kameraden vom roten Kreuz angesagt.

 

Der Holzhaufen muß gegen Verrutschen gesichert werden und der Stamm über dem Verletzten muß angehoben und abgestützt werden. Natürlich müssen die Helfer gelichfalls auf ihrer eigene Sicherheit und des Verletzten achten. Alles natürlich als eine einzige koordinierte Aktion!

 

Die Sicherung des Haufens wird mittels Greifzug realisiert, das Anheben durch den Einsatz des Hydrohebers. Kommandos zum nachziehen des Greifzugs zum Ausgleich der Lageveränderung während des Anhebens müssen umgehend umgesetzt werden, Ebenfalls wird die Unterbauung ständig angeglichen. Natürlich alles unter dem bestehenden Zeitdruck. Zum Glück bleiben uns die Schmerzensschreie des Verletzten erspart, da dieser bewusstlos ist.

 

Nach dem geglückten Anheben kann der Verletzte (immer noch bewusstlos) zur weiteren Versorgung an die zwischenzeitlich eingetroffenen Kameraden vom roten Kreuz übergeben werden. Zumindest wäre dies erfolgt, wenn es sich um einen echten Fall gehandelt hätte. Da es aber nur eine Übung war, hatten wir keine Kameraden nachgefordert, und der Verletzte ist nur unsere Übungspuppe. Kein Wunder das er die ganze Zeit so ruhig war ;-)

 

Abbau und Abtransport sind ja nun keine Herausforderung mehr für unser eingespieltes Team.

 



Deckeneinsturz in der Tropfsteinhöhle

 

So alarmierte die Rettungsleitstelle Main Kinzig die Helfer von Feuerwehr Steinau, DRK Bereitschaft Schlüchtern sowie das THW Steinau.

 

Angenommen war für diese Übung, dass ein Teilbereich der Decke im Zugangsstollen zur steinauer Tropfsteinhöhle eingestürzt ist und sich noch Besucher in der Höhle befinden. Um sich Zugang zur Höhle zu verschaffen, musste zuerst das Geröll beiseite geschafft werden. Danach konnte die Rettung der insgesamt 15 Besucher beginnen. Diese wurden gestellt von den Jugendlichen der Feuerwehr und des THW. Zeitgleich fuhr das THW das sogenannte Teufelsloch über den Weinberg an. Helfer vom THW seilten sich durch das Teufelsloch in die 20m darunter liegende Höhle hinab um so eine schnelle Erstversorgung zu gewährleisten. Nachdem die Höhle abgesucht und die 15 Besucher ins Freie gebracht wurden, empfing sie das bereitstehende DRK Team, um sie im Pendelverkehr auf den Parkplatz der Höhle zu bringen. Hier hatte das DRK einen Behandlungsplatz eingerichtet, um die unterkühlten und verschreckten Besucher zu betreuen.

 

Frank Kratzenberger, der Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins Steinau, bedankte sich bei allen Einsatzkräften für die Durchführung der Übung und lud zu einem Imbiss mit Getränken ein.

130705 UebungFerien Unfall auf dem Bauernhof

 

Durch Unachtsamkeit passierte es: ein PKW wurde mit den Spitzen der Rundballengabel aufgespiest. Die instabile Lage der verunfallten Fahrzeuge hinderte unsere Kameraden vom Roten Kreuz an der Versorgung der Verletzten. Zur Unterstützung wurden wir angefordert.

 

Nachdem der Schlepper durch Keile gesichert gegen wegrollen gesichert war, konnte die unter Schock stehende Fahrerin versorgt werden.

Zeitgleich sicherten wir den PKW mit Schlaufen und Erdnägeln vor dem Abrutschen am Hang. Um Zugang zu dem verletzten Fahrer zu schaffen, mußte der fahrunfähige Schlepper entfernt werden.

Zu diesem Zweck  wurde die Seilwinde am GKW eingesetzt. Zusätzlich wurden an der hangwärtigen Seite des PKW zusätzliche Sprießen zur Absicherung gegen Abrutschen angebracht.

Der verletzte Fahrer des PKW konnte nun vom DRK erstversorgt werden.

Aufgrund einer vermuteten Rückenverletzung kam hierbei eine Vakuummatratze zum Einsatz.

Ein herausgeschleuderter Beifahrer hatte eine nachgelagerte Priorität, hier wurde bereits vor unserem Eintreffen der Tod festgestellt. Er wurde jedoch noch vor dem Ende der Übung zum bereitstehenden Leichenwagen verbracht.

 

Im Anschluß trafen wir uns zu ein, zwei, einer sogar drei (ich sag nicht wer ;-) Würstchen vom Grill bei der Unterkunft. 

 

 

   
   
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