Zum ersten Dienst des Jahres widmeten wir uns der Auffrischung im Umgang mit den Digitalfunkgeräten.

Nachdem im letzten Jahr auch alle Fahrzeuge mit Digitalfunk ausgerüstet wurden, steht uns jetzt ein umfangreiches Kommunikationsmittel zur Verfügung.

Da im Alltagsgebrauch nicht immer alle Funktionen der Funkgeräte benötigt werden und bei einigen die Schulung schon ein paar Tage her ist, nutzen wir den ersten Dienst zur Wiederholung. Zur Sprache kamen Unterschiede von MRT (Fahrzeugfunkgerät) und HRT (Handfunkgerät), Leistungsmerkmale des Netzes, Betriebsarten, Netzaufbau, Rufgruppen sowie die Nutzungshinweisen im Digitalfunk des THW.

Erste Kraftfahrausbildung 2016

Ein Teil unserer Kraftfahrer traf sich am Sonntag zur ersten Kraftfahrausbildung. Trainiert wurde das sichere Anlegen und fahren mit Gleitschutzketten. Dies musste aufgrund fehlendem Schnee auf den Hof der Unterkunft beschränkt bleiben. Anschließend fuhren alle, teils mit Anhänger, auf engen Straßen durch den Vogelsberg damit auch in stressigen Situationen diese sicher gemeistert werden. 

Übers Wasser gehen

Bei Hochwasser, beispielsweise verursacht durch heftige Regenfälle oder Schmelzwasser, treten Flüsse über die Ufer. Landschaften und Städte stehen unter Wasser. Um dennoch trockenen Fußes das Ziel zu erreichen, gehört das Bauen von Stegen zu einer der wichtigen Aufgaben des THW.

Damit dies im Notfall auch gelingt, trainierten wir heute den Aufbau eines solchen Steges.

Der Steg wurde im sogenannten freien Vortrieb gebaut. Das bedeutet, dass der Steg direkt von einem Ufer zum anderen gebaut wird. Eine Anwesenheit von Helfern am jenseitigen Ufer ist nicht notwendig. Selbst geringere Höhenunterschiede der Ufer können damit Problemlos überbrückt werden.

Stege sind vielfältig einsetzbar, nicht nur zum Überwinden von Wasser. Sie können beispielsweise bei Pumpeinsätzen als Schlauchbrücke genutzt werden oder zur Überbrückung von nicht begehbarem Gelände.

Mit viel Spaß wurde ein neun Meter freitragender Steg über den Mühlbach an der Hachmühle errichtet. Ein großer Dank gilt der Familie Hach, welche uns erlaubte diese Übung auf ihrem Anwesen durchzuführen.

Am heutigen Samstag konnten wir die Anwärter zur Grundausbildung bei schönstem Wetter in Steinau zum Thema Bewegen von Lasten begrüßen. Bei diesem Wetter macht das Lernen nochmal soviel Spaß.

Zum ersten Mal konnten wir, da die Ausbildungsgruppe sehr klein war, unsere "großen Kleinen" mit einbeziehen. Gemeint sind hier die Ältesten unserer Jugendgruppe.

Nach dem theoretischem Part lernten die Teilnehmer, wie mit dem kleinen Finger tonnenschwere Lasten ( z.B. unser Kipper oder eine ca. 3,5 Tonnen schwere Betonplatte bewegt werden.

Da natürlich auch der kleine Finger Energie benötigt, gab unsere Küche wieder Alles. Frühstück und Mittagessen sind natürlich in der gewohnten Spitzenqualtität geleistet worden. Als Steigerung hierzu gab es diesmal noch Dougnuts. Lediglich ein gewünschter Caramellpuding war nicht aufzufinden, die Schuld lag aber nicht bei der Küchenmannschaft, sondern bei der Beschaffungscrew ;-)

150227 OebungPerson mit Radlader überfahren

 

Der Fahrer des Radladers stand wohl unter Schock. Anders ist die Flucht des sonst sehr besonnenen Fahrers nicht zu erklären.

Am Einsatzort angekommen sahen wir sofort das es sehr Enst ist.

Eine Person ist unter dem rechten Vorderrad eingeklemmt, der Radlader nicht gesichert. Somit ist die Aufgabenstellung sehr komplex, jedoch wegen der lebensbedrohlichen Lage auch schnellstmöglich zu lösen.


Ein Helfer ist für die Verletztenbetreuung abgestellt. Seine Aufgabe ist die Überwachung der Vitalfunktionen des Bewußtlosen. Dieser ist natürlich wegen der Temperatur mit einer Wolldecke eingepackt.

 

Das Team sichert zunächst den Radlader mit Keilen. eine weitere Absicherung ist wegen der ebenen Standfläche nicht nötig.

Nun wird entschieden wie das Fahrzeug angehoben werden kann.

Die Wahl fällt auf die Hebekissen.

Hierfür muß zunächst ein Unterbau aus Kanthölzern erstellt werden.

Der Rest ist schon fast Routine...

Da die Rettung doch sehr schnell vonstatten ging, entschieden wir uns die gleiche Rettung auch noch mit dem Hydroheber durchzuführen.

Im Anschluß besprachen wir die Vor- und Nachteile der beiden Varianten.

   
   
© THW OV Steinau 2016