Beim letzten Dienst musste ein Mauerdurchbruch durchgeführt werden um eine dahinterliegende verunglückten Person zu retten. Auf der Mauer wurde der Durchbruch angezeichnet, damit auf der Linie mehrere Bohrungen gesetzt werden konnten. Danach konnte mittels eines Aufbrechhammers der Durchbruch hergestellt werden. Nach dem Wegräumen der Bruchstücke konnte die verunglückte Person gerettet werden.

Um nicht immer auf ein altes Gebäude angewiesen zu sein, bauten unsere beiden Helfer David und Martin eine mobile Wand, welche immer wieder neu bestückt werden kann. Dafür vielen Dank.

Führungskräfte Ausbildung

Um immer einen Überblick in jeder Lage zu haben, ist es unabdingbar eine Lagekarte sowie auch eine Kräfteübersicht zu führen.

In einer kleinen Übung wurde das gewonnene Wissen vertieft. Angenommen wurde eine entgleiste Rangierlok in steinauer Gemarkung. Unser Zugführer machte sich vor Ort ein Bild und führte seinen Einsatz. Abseits vom Geschehen wurden in der Unterkunft die Lagekarte sowie eine Kräfteübersicht geführt. Gleichzeitig wurden von dort aus umfangreiche Nachalarmierungen durchgeführt.

 

Am vergangenen Mittwoch alarmierte unser Zugführer Carsten Krämer zu einer Jahresabschlussübung. Bei Bauarbeiten kam es zu einem unerwarteten Einsturz eines Gebäudes, bei der eine Person verschüttet wurde.
Nach Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich zudem heraus, dass die Person und das Gebäude in einem Bachbett lagen.
Nach einer kurzen Lagebeurteilung des Gruppenführers David Remin wurden zügig alle Betonplatten gesichert und die verunglückte Person mittels Hebekissen aus ihrer misslichen Lage befreit.
Zug und Gruppenführer bedankten sich bei ihren Helfern für die gute Zusammenarbeit.

Eine Gemeinschaftsübung haben die Feuerwehr Schlüchtern-Niederzell, der 3. Sanitätszug des Main-Kinzig-Kreises und das THW Steinau absolviert.

Gegen 13:30 Uhr wurden die Kräfte aller drei Organisationen mit dem Stichwort „eine Person unter einem Traktoranhänger eingeklemmt und eine Person ist einen Abhang heruntergestürzt“ alarmiert. In der Gemarkung „In der Hölle“ in Niederzell fanden die Einsatzkräfte einen bei Waldarbeiten umgestürzten Anhänger unter dem eine Person eingeklemmt war, der Fahrer war bei dem Versuch Hilfe zu holen eine steile Böschung heruntergefallen. Die Feuerwehr Niederzell erkundete als erstes die Lage, sicherte die Unglückstellen und wies den nachrückenden Kräften den Weg in den Wald. Die Einsatzkräfte des 3. Sanitätszuges versorgten und betreuten die verunglückten Personen. Hierzu mussten drei Kräfte ebenfalls die steile Böschung bezwingen. Die Helfer des THW hoben mit einem Hebekissen den Anhänger an um die eingeklemmte Person zu befreien. Schwieriger gestaltete sich die Rettung der zweiten Person. Hier musste der Schleifkorb mit dem Greifzug die Böschung heruntergelassen werden. Nachdem die Person im Schleifkorb gesichert war, konnte diese die Böschung mit dem Greifzug hochgezogen werden. Alle eingesetzten Helfer mussten sehr umsichtig vorgehen, da der Waldboden mit Laub bedeckt und daher sehr rutschig war.

Neben den einzelnen Aufgaben stand besonders die Zusammenarbeit von FFW, DRK und THW im Vordergrund.

   
   
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