Großeinsatz der Rettungskräfte bei der Suche einer vermissten Frau in Fulda.

Auch wir waren im Einsatz. Unsere Aufträge waren das Durchsuchen eines Waldgebietes mit Helfern aus mehreren OV´s, sowie das Absuchen eines Bachlaufes.

 

Hier der Bericht der Osthessen-News

 

Nachtrag:

Leider konnte die vermisste Frau mittlerweile nur noch tot aufgefunden werden.

Hier der Bericht der Osthessen-News

Kurz nach 10 Uhr kam am Sonntag der große Knall. Der AfE-Turm
stand kurz nach der Sprengung nicht mehr.

Am Sonntag war das Technische Hilfswerk mit einem Großaufgebot in Frankfurt im Einsatz. Die
Aktiven koordinierte dabei insbesondere die weiträumige Absperrung des Areals rund um den
ehemaligen Uni-Turm. Dazu wurden mehr als zwei Kilometer Bauzäune aufgestellt. Zur
Einsatzkoordination richteten die THW-Einsatzkräfte mehrere Führungsstellen und einen Logistik-
Stützpunkt ein. Die Versorgung der über 950 Einsatzkräfte von THW, Polizei und Feuerwehr
übernahmen die drei Teams der Logistik-Versorgung aus Heidenrod, Grünberg und Hünfeld.

 

Auch steinauer THW Helfer waren bei der Sprengung des AFE Turmes in Frankfurt beteiligt.

 

Am frühen Sonntag trafen sich 8 Helfer um Zugführer Carsten Krämer gegen 04:30 Uhr in der THW Unterkunft in Steinau.

 

Sie mussten bis spätestens 5:45 Uhr im THW OV Frankfurt sein um dort ihren Einsatzauftrag entgegen zu nehmen.

 

Ihr Auftrag war es, vier Sicherungsposten an den Sperrzonen 1 und 2 zu stellen. Hier galt es zwei Straßen zu sperren und keine Personen und Fahrzeuge mehr passieren zu lassen. An anderer Stelle wurden Wohnhäuser gesichert und überwacht, dass keine Personen sich in den Vorgärten aufhielten.

 

Auch nach der Sprengung mussten die Straßen weiterhin gesperrt bleiben, damit die umliegenden Straßen und Gebäude erst einmal nach Schäden abgesucht werden konnten. Dies dauerte dann bis ca. 13:30 Uhr. Erst dann konnten die Helfer ihre Posten verlassen und ihr wohlverdientes Mittagsessen einnehmen.

 

Gegen 15:30 Uhr trafen alle gesund in Steinau wieder ein.

 

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Am Montag Abend alarmierte uns die Feuerwehr Steinau zum Aufnehmen einer Ölspur. Auf der BAB 66 war eine Dieselspur im kompletten Abfahrtsbereich der Anschlussstelle Schlüchtern Süd. Die ca. 500 m lange Spur wurde mit dem Radlader und dessen Kehrmaschine aufgenommen.

Auch wir wahren im Hochwassereinsatz an der Elbe in Torgau.

Alles fing am Montag den 03.06.13 an. Hier bekamen wir einen Voralarm. D.h., es musste bei allen Helfern abgefragt werden, wer eventuell ab Dienstag mittag für ein oder zwei Wochen mit in den Einsatz kann und vom Arbeitgeber auch grünes Licht bekommt. Hier konnten wir elf Helfer melden.

Nun ruhte an dem Montag nach der Abfrage erst einmal alle Telefone. Dies sollte sich aber in der Nacht noch ändern. Denn nicht erst am Dienstag mittag sonder schon in der Nacht um 0:15 Uhr klingelte das Telefon und wir bekamen den Auftrag mit der Fgr. Logistik sofort in Richtung Leipzig aufzubrechen. Nachdem alle Helfer alarmiert und die Fahrzeuge reisefertig waren, brachen acht Helfer aus Steinau auf nach Leipzig. Unterwegs trafen sie noch auf unsere Teileinheit aus Hünfeld mit der wir dann gemeinsam in den Einsatz fuhren.

In Leipzig angekommen erhielten die Helfer den Auftrag nach Torgau zu fahren und dort einen Verpflegungsstützpunkt aufzubauen, da hier in den nächsten Tagen mit vielen Hochwassereinsätzen und daraus resultierend mit einer großen Anzahl an Helfern zu rechnen war. In Torgau angekommen baute man den Verpflegungsstützpunkt neben den schon vorhandenen anderer THW- , DRK- und Bundeswehrkräfte auf. Somit sollte hier alles für einen Großeinsatz gerüstet sein. In der Spitze waren hier ca. 2300 Helfer eingesetzt.

Unsere Helfer waren vorrangig für die Getränke Logistik zuständig, was bedeutet, dass am Tag ca. 8000 L Getränke auszugeben werden mussten. Auch Essen wurde ausgefahren. Dementsprechend musste natürlich auch wieder von unseren Helfern Getränke eingekauft werden.

In mancher Nacht wurden dann auch die ein oder andere Pumpe mit unserem Kipper umgesetzt.

Nach fast zwei Wochen war dann der Einsatz am Donnerstag den 13.6.13 beendet. Nachdem alle Helfer am Freitag erst einmal ausschliefen, stellten sie die Einsatzbereitschaft wieder her, d.h., die Fahrzeuge und das Material wurden gereinigt und wieder eingeräumt.

Alle Helfer kamen gesund wieder nach Hause.

Unser OB Holger dankte allen für ihr Engagement.

Großer Dank geht auch an alle Arbeitgeber.

Die Weihnachtsfeier steckte vielen noch in den Knochen, als unser OB Holger Alarm schlug. Gegen 10:00 Uhr wurden die ersten Helfer alarmiert um Bacheinläufe sowie Straßenunterführungen zu kontrollieren.

Als erstes wurde die Fußgängerunterführung der alten B40 am Sportplatz gesperrt. Danach stellte sich heraus, dass der Einlauf in der Brüder - Grimm - Straße in der Nähe des Autohauses so mit Ästen und Laub verdreckt war, dass der Bauhof mit dem Radbagger kommen musste um diesen zu reinigen.

 

Als die Pegel immer weiter stiegen, alarmierten wir weitere Helfer um die einzelnen Ortschaften ab zu fahren um auch hier die Bäche zu kontrollieren. Dies stellt sich schnell als gute Maßnahme heraus, da in Ulmbach sowie in Ürzell schon einige Bäche über die Ufer getreten waren. Hier wurden angeschwemmte Äste aus den Bachläufen entfernt um ein schnelles ablaufen des Wassers zu gewährleisten.

 

Gegen 14:00 Uhr erreichte der Pegel seinen Höchststand von diesem Tag - 197 cm. Die Folge waren ein Überfluten der alte Bahnhofstrasse und des Parkplatzes Mauerwiese. Diese wurden nun für den Verkehr gesperrt. Auf dem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge mussten durch die Besitzer entfernt werden. Bei der Suche nach den Fahrzeugbesitzern half die Polizeistation Schlüchtern. Ein Fahrzeug musste von einem Abschleppunternehmen entfernt werden, da der Besitzer nicht ausfindig zu machen war.

 

Gegen 18:00 Uhr erreichte die Kinzig wieder normalen Pegelstand und die Sperrung der alten Bahnhofstrasse konnte wieder aufgehoben werden.

 

Siehe auch hier;  THW.de

   
   
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